„Sie werden es nicht wagen, irgendwelche Verträge zu ändern“

Wüste bei Sirte | © Space & Light/Flickr

von: Ralf Heß

Die libysche Bevölkerung und der Rest der Welt plagt derzeit noch die große Frage, wo der ehemalige Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi steckt. Unterdessen sind die Führer der Anti-Gaddafi-Allianz schon deutlich weiter. Hinter den Fassaden haben bereits die ersten Verhandlungen begonnen, wie jetzt die reichen Ölvorkommen aufgeteilt werden sollen.

Nicht nur zwischen den libyschen Stämmen geht dabei die Sorge um, einen zu kleinen Anteil an der Beute zu erhalten. Auch die Alliierten der Libyschen Nationalen Befreiungsarmee, Frankreich, Großbritannien und Italien wollen sich ihren Anteil an den reichlich vorhandenen Ölvorkommen sichern. Nie weit weg, wenn es was zu holen gibt, folgen China und Deutschland. Denn auch wenn sich diese beiden Staaten während der Kämpfe sehr zurückhaltend verhalten haben und sich insbesondere die Enthaltung der Deutschen im UN-Sicherheitsrat in der jetzigen Situation als äußerst kontraproduktiv erwiesen hat, wollen beiden selbstverständlich nicht leer ausgehen.

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Eingeordnet unter Außenpolitik, Erdgas, Lybien, Rohstoffe, Wirtschaft

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