Monatsarchiv: April 2011

Hossa! Ihr Gammler!

von: Ralf Heß

Nussecken und Liebe. Deutsche Schlager sind bekannt für den Kuchen aus Omas Backofen und die rosarote Farbe. Weit ab von jeglicher Politik sorgen Schlager für die nötige harmonisch-musikalische Untermalung der allmorgentlichen Lektüre des jeweils regionalen Anzeigenblattes. Ungeachtet der großen Weltpolitik findet der geneigte Schlagerfreund so seine Ruhe von all dem Trubel und kann sich dadurch endlich einmal auf das Wesentliche konzentrieren: nämlich die Frage danach, wer die Guten sind und warum die Bösen immer alles kaputt machen müssen.

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Der mitfühlende Liberalismus – Jetzt wird alles besser in der FDP!

von: Ralf Heß

Westerwelle ist (fast) weg und wir alle können wieder aufatmen. Denn nun kann sich die FDP endlich aus ihrem unsäglichen neoliberalen Korsett befreien und wieder zu der guten alten Genscher-Partei werden, die sich jeder so sehr zurück wünscht. Für diesen Schritt wurde es höchste Zeit, denn die Wahlergebnisse in Baden-Württemberg, dem Stammland der Liberalen, waren katastrophal. Auch Rheinland-Pfalz verpasste der FDP einen laut hörbaren Schlag mit dem römischen Kurzschwert und beförderte die Partei Guido Westerwelles in die dekadente Bedeutungslosigkeit.

Christian Lindner und Philipp Rösler, die Boy-Band der FDP, sollen nun den alten gelben Karren wieder aus dem Dreck ziehen und der FDP ein neues Image verpassen. Es soll vorbei sein, mit dem wahnhaften und für viele Wähler all zu lange im Ohr nach hallenden Geschrei Westerwelles gegen die soziale Hängematte Hartz-IV. Ein neuer und besserer Liberalismus soll die FDP wieder wählbar machen. Keine weiteren neoliberalen Experimente mehr. Vielmehr soll es nun ein mitfühlender Liberalismus sein.

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Jetzt muss die NATO die Schuld übernehmen

von: Ralf Heß

Die Erfolglosigkeit in Libyen zeigt ihre ersten Spuren. Frankreich und Großbritannien verlieren ihre Lust an der Befreiung des libyschen Volkes. In den vergangenen Tagen und Wochen haben die Flugzeuge der beiden europäischen Großmächte immer wieder Angriffe auf die Truppen des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi geflogen. Nun zeigt sich jedoch, ohne den Einsatz von Bodentruppen oder einer massiven Aufrüstung der Rebellen, wird der Aufstand kaum erfolgreich sein.

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Der Dollar wird exorziert

von: Ralf Heß

Mit der Pacific Investment Management Company (Pimco) ist hierzulande nur ein kleiner Kreis von eingeweihten und gut informierten Anlegern vertraut. Unter ihnen genießt das Unternehmen jedoch regelrechten Kultstatus. Die Entscheidungen, die in der Pimco-Zentrale nahe Los Angeles getroffen werden, gelten als wegweisend, und in aller Regel folgt ein bedeutender Teil der Finanzbranche Pimcos Anlagestrategie.

Nun hat Pimco die Finanzmärkte erneut in Aufregung versetzt. Das Unternehmen trennt sich von allen US-Staatsanleihen. Auch sämtliche Derivate, die in irgendeiner Form auf dem Dollar aufbauen, werden aus dem Portfolio entfernt. Damit hat der größte private Käufer von US-Staatsanleihen der Politik der amerikanischen Notenbank (Fed) das Vertrauen entzogen.

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Rohstoffpartner Kasachstan

von: Ralf Heß

Heute wird in dem zentralasiatischen Land gewählt. Mit dem bisherigen Präsidenten Nasarbajew hofft Deutschland auf gute Handelsbeziehungen. Dessen Verständnis von Menschenrechten ist von nachrangiger Bedeutung

Kupfer, Zink, Nickel und Seltene Erden. Deutschlands Rohstoffhunger ist gigantisch. Jeder Deutsche verbraucht im Laufe seines Lebens etwa 700 Tonnen Industriemetalle. Und es wird immer schwieriger für die deutsche Industrie, an die wichtigen Grundstoffe für ihre High-Tech-Produkte heran zu kommen.

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Eingeordnet unter Außenpolitik, Kasachstan, Rohstoffe

Die Unterstützung der libyschen Rebellen wird immer mehr zum Problem

von: Ralf Heß

Die Meldungen, die derzeit aus Libyen kommen klingen nicht gerade ermutigend. Die Rebellen verlieren immer mehr an Boden. Derzeit werden sie immer weiter zurückgedrängt. Auch die Meldungen aus den USA lassen aufhorchen. Was zunächst eher wie ein Aprilscherz klang, scheint doch die bittere Wahrheit für die Gegner Gaddafis zu sein. Die USA wollen sich nicht weiter an den Kampfeinsätzen beteiligen. In der Zukunft wollen sie sich auf eine rein unterstützende Rolle zurückziehen. US-Verteidigungsminister Robert Gates sprach sich in einer Anhörung vor dem Kongress in Washington auch dafür aus, dass die USA ihre Beziehungen zu den Rebellen vorerst nicht weiter ausbauen.

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